Hauptfoto

Herbstwerk

Nov 1 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Arktischer Garten
kommentieren »

Heute nur ein Bild: Vor dem Winter, der in diesem Jahr noch nicht eingetroffen ist (Seltenheit!) wird der Garten bei lauem Wind und günstigen Temperaturen, garniert mit malerischen Wolken und einigen Hühnern, die frei im mulchigen Laub herumstrolchen, kurz mal aufgeräumt. Lesen Sie den gesamten Text »

Athleten des Herdes

Okt 7 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
kommentieren »

Wir waren geladen und hatten keine Ahnung, was uns erwarten würde. Die Tafel war gedeckt und den Chefs mangelte es nicht an Arbeit – doch die 25-köpfige, isländische National-mannschaft der Köche gab sich gelassen. Profis eben, 23 Männer und zwei Frauen.

Lesen Sie den gesamten Text »

Spätsommerherbstkaramellen

Okt 6 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Ungewöhnlich essen
kommentieren »

Noch schnell eine Handvoll Himbeeren aus dem kleinen Gewächshaus genascht, ehe es an die Herstellung von Karamellen geht. Dazu brauchen wir (4 Portionen):

120 g Butter, 120 g Sahne, 4 Essl. Wasser, 40 ml Glukose (gibt es in Apotheken oder asl Cornsirup evt. auch anderswo im Einzelhandel), 200 g Zucker, über Birkenlaub geräuchertes Salz (gibt es in Island von der Firma Saltverk, u.a. bei www.nammi.is im Onlineshop).

Prozedere:

Wasser, Glukosesirup und Zucker in einem Topf auf 160°C erhitzen und etwas abkühlen lassen. Butter und Sahne in einem anderen Topf ebenfalls erwärmen und ganz vorsichtig mit dem Glukose-Zucker-Gemisch verrühren. Auf 115°C erwärmen. Alles in eine eingefettete Form gießen und mit dem Salz bestreuen. Bei Zimmertemperatur abkühlen lassen und danach in Würfel schneiden.

Neben einem Bratapfel pro Person, Vanilleeis, Himbeeren und einigen Birkenblättchen als Dekoration machen sich diese Karamellen besonders gut und läuten Herbstgemütlichkeit ein.

Zugegeben: Hier handelt es sich um ein eher anspruchsvolles Rezept. Das Ergebnis allerdings kann süchtig machen.

Von Helden, Gehenkten und Gutmenschen

Jul 4 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
kommentieren »

Die isländische Nationalmannschaft der Männer im Fussball kommt heim aus Frankreich nach den EM-Spielen. Velkomnir heim, strákar. Sie sind die Helden des Tages, der letzten Wochen, der EM, die EM-Mannschaft des Herzens, wie es die deutsche Presse formuliert. Dazu hat die isländische Schriftstellerin Steinunn Sigurðardóttir einen schönen Beitrag geschrieben, siehe http://www.nzz.ch/euro2016/euro-2016-das-islaendische-fussballevangelium-ld.103432

Lesen Sie den gesamten Text »

Lakritze hochmodern und überall

Jun 12 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
kommentieren »

Lakritze überall – sogar in Zimtschnecken einer modernen Bäckerei in Reykjavík. Auch Softeis oder anderes isländisches Speiseeis wird mit Lakritze serviert, Popkorn und nicht zuletzt Skyr wird damit aufgepeppt. Lesen Sie den gesamten Text »

Wespennest verschluckt

Apr 17 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Arktischer Garten
1 Kommentar »

Während die Tage länger und auch wärmer werden, ist ein gesunder Nachtschlaf genau so wichtig wie im dunklen Winter, und wie auch dann wird er nun bei mir von einer Lesestunde am Morgen im Bett und mit Tee gekrönt. Braucht man anderen Luxus? Lesen Sie den gesamten Text »

Ein Schlenker Worcestershire-Sauce

Feb 24 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
kommentieren »

Weil wir gerade neulich im entfernteren Sinne von britischer Kochkunst und ihren Koriphäen sprachen, erinnerte ich mich an ein Reiseandenken aus längst vergangenen groß-britischen Tagen und holte es hervor, um mein Broccoli-”stew” zu ergänzen. Es handelt sich um bereichernde Klößchen des britischen Alltags. Warum erst jetzt? Lesen Sie den gesamten Text »

Diesmal wirklich – der Superkoch in Island

Feb 20 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
kommentieren »

Nicht wie damals, als er angeblich in Garðar grillen sollte. Diesmal kam Jamie Oliver samt Gattin nach Island und speiste im Bergsson mathús nahe am Teich in Reykjavík. Die Fotos bestätigen dies: http://www.mbl.is/folk/frettir/2016/02/20/jamie_oliver_a_bergsson/

Und was gabs zu futtern? Für den Chef das in Island pfeilschnell zum Modebrot avancierende Sauerteigbrot (so wie wir es aus jeder guten deutschen Bäckerei kennen), gegrillt mit Lachs und Gedöns, sowie für die Lady das herkömmliche Brunch im Bergsson.

Verði þeim að góðu! Wohl bekomms!

P.S. Mit der albernen Turnhose kommt der Chef der britischen Chefs beim vorherrschenden Wetter allerdings nicht weit, es sei denn, er zieht einen dicken Overall drüber. Es stürmt, schneit und ist recht kalt. Hoffentlich hat er mehrere Sauerbrotscheiben vertilgt, ehe die Gattin mit ihm zu weiteren Abenteuern aufbrach.

Hering ist gesünder als Mammut

Jan 3 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
kommentieren »

Diese einleuchtende Feststellung – in Anbetracht mangelnder Mammuts – las ich im höchst unterhaltsamen und schönen Fachbuch über den Hering, Autor ist Holger Teschke. Teschke meint aber die Steinzeitmenschen und den mit ihnen einsetzenden, vermehrten Verzehr von Fisch.

Lesen Sie den gesamten Text »

Avokadokern-Pesto

Nov 15 , 2015

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
kommentieren »

Eine wunderbare Frucht, Avokado! Aber nur, wenn sie bei angemessener Temperatur schonend gelagert wurde … wir haben in Island schon sehr traurige Exemplare sehen müssen … ich kaufe bevorzugt die kleinen der Sorte Hass. Eine Frucht reicht als kleine Mahlzeit für eine Scheibe Brot, das mit Weichkäse bestrichen und mit etwas Petersilie bestreut ist. Lecker!

Die Kerne sammele ich in einem Glas mit Wasser. Manchmal kommt auch ein dicker Kern der anderen Sorte dazu. Mehr als drei, vier Tage sollten allerdings nicht vergehen, ehe die Kerne abgetrocknet und in der Küchenmaschine fein gehackt werden. Dabei darauf achten, dass die braune Haut der Kerne nicht vorher wegkommt, sie soll nämlich gesund sein.

Nun wird eine Pfanne erhitzt. Die gehackten Kerne unter häufigem Wenden sorgsam trocknen – die Temperatur darf nicht zu hoch sein. Und siehe da: Die Masse verfärbt sich rot.

Abkühlen lassen.

Doppelt so viele Cashewnüsse wie Avocadokerne mit einem Bund Basilikum und etwas Meersalz (bevorzugt von Saltverk) in der Küchenmaschine zerkleinern. Eine Knoblauchzehe darf sich auch dazu gesellen.

Nun mit einem guten Öl vermischen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, und die Avokadokerne zugeben. Nochmals gut hacken und nochmals den Ölanteil regulieren.

In kleine Gläser füllen, mit einer Schicht Öl begießen und die Gläser bis zum baldigen Verbrauch verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Schmeckt hervorragend mit selbst gemachten Nudeln (ähem … Pasta) und Antipasti, aber auch mit frisch gebackenem Brot.