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Lakritze hochmodern und überall

Jun 12 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
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Lakritze überall – sogar in Zimtschnecken einer modernen Bäckerei in Reykjavík. Auch Softeis oder anderes isländisches Speiseeis wird mit Lakritze serviert, Popkorn und nicht zuletzt Skyr wird damit aufgepeppt. Lesen Sie den gesamten Text »

Wespennest verschluckt

Apr 17 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Arktischer Garten
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Während die Tage länger und auch wärmer werden, ist ein gesunder Nachtschlaf genau so wichtig wie im dunklen Winter, und wie auch dann wird er nun bei mir von einer Lesestunde am Morgen im Bett und mit Tee gekrönt. Braucht man anderen Luxus? Lesen Sie den gesamten Text »

Ein Schlenker Worcestershire-Sauce

Feb 24 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
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Weil wir gerade neulich im entfernteren Sinne von britischer Kochkunst und ihren Koriphäen sprachen, erinnerte ich mich an ein Reiseandenken aus längst vergangenen groß-britischen Tagen und holte es hervor, um mein Broccoli-”stew” zu ergänzen. Es handelt sich um bereichernde Klößchen des britischen Alltags. Warum erst jetzt? Lesen Sie den gesamten Text »

Diesmal wirklich – der Superkoch in Island

Feb 20 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
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Nicht wie damals, als er angeblich in Garðar grillen sollte. Diesmal kam Jamie Oliver samt Gattin nach Island und speiste im Bergsson mathús nahe am Teich in Reykjavík. Die Fotos bestätigen dies: http://www.mbl.is/folk/frettir/2016/02/20/jamie_oliver_a_bergsson/

Und was gabs zu futtern? Für den Chef das in Island pfeilschnell zum Modebrot avancierende Sauerteigbrot (so wie wir es aus jeder guten deutschen Bäckerei kennen), gegrillt mit Lachs und Gedöns, sowie für die Lady das herkömmliche Brunch im Bergsson.

Verði þeim að góðu! Wohl bekomms!

P.S. Mit der albernen Turnhose kommt der Chef der britischen Chefs beim vorherrschenden Wetter allerdings nicht weit, es sei denn, er zieht einen dicken Overall drüber. Es stürmt, schneit und ist recht kalt. Hoffentlich hat er mehrere Sauerbrotscheiben vertilgt, ehe die Gattin mit ihm zu weiteren Abenteuern aufbrach.

Hering ist gesünder als Mammut

Jan 3 , 2016

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
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Diese einleuchtende Feststellung – in Anbetracht mangelnder Mammuts – las ich im höchst unterhaltsamen und schönen Fachbuch über den Hering, Autor ist Holger Teschke. Teschke meint aber die Steinzeitmenschen und den mit ihnen einsetzenden, vermehrten Verzehr von Fisch.

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Avokadokern-Pesto

Nov 15 , 2015

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
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Eine wunderbare Frucht, Avokado! Aber nur, wenn sie bei angemessener Temperatur schonend gelagert wurde … wir haben in Island schon sehr traurige Exemplare sehen müssen … ich kaufe bevorzugt die kleinen der Sorte Hass. Eine Frucht reicht als kleine Mahlzeit für eine Scheibe Brot, das mit Weichkäse bestrichen und mit etwas Petersilie bestreut ist. Lecker!

Die Kerne sammele ich in einem Glas mit Wasser. Manchmal kommt auch ein dicker Kern der anderen Sorte dazu. Mehr als drei, vier Tage sollten allerdings nicht vergehen, ehe die Kerne abgetrocknet und in der Küchenmaschine fein gehackt werden. Dabei darauf achten, dass die braune Haut der Kerne nicht vorher wegkommt, sie soll nämlich gesund sein.

Nun wird eine Pfanne erhitzt. Die gehackten Kerne unter häufigem Wenden sorgsam trocknen – die Temperatur darf nicht zu hoch sein. Und siehe da: Die Masse verfärbt sich rot.

Abkühlen lassen.

Doppelt so viele Cashewnüsse wie Avocadokerne mit einem Bund Basilikum und etwas Meersalz (bevorzugt von Saltverk) in der Küchenmaschine zerkleinern. Eine Knoblauchzehe darf sich auch dazu gesellen.

Nun mit einem guten Öl vermischen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, und die Avokadokerne zugeben. Nochmals gut hacken und nochmals den Ölanteil regulieren.

In kleine Gläser füllen, mit einer Schicht Öl begießen und die Gläser bis zum baldigen Verbrauch verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Schmeckt hervorragend mit selbst gemachten Nudeln (ähem … Pasta) und Antipasti, aber auch mit frisch gebackenem Brot.

Kochen auf Teufel komm raus

Nov 15 , 2015

Von Gudrun M. H. Kloes in Ungewöhnlich essen
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Avokadokerne gehackt und geröstet

lecker

Lange nichts mehr gepostet. Aber nun habe ich etwas gefunden, das ich mitteilen möchte.

Ich lese gerade intensiv faröische Literatur in deutscher Übersetzung. Die Buchhandlungen sind nicht gerade überschwemmt davon. Aber die eine oder andere Rarität gibt es doch.

Und ich denke darüber nach, ob es wirklich Romane gibt, in denen Essen oder Kochen nicht die geringste Rolle spielen, also gar nicht vorkommen. Nein, vermutlich habe ich bisher keinen solchen Roman gelesen. Manchmal geht es allerdings um sehr grenzwertige Rohstoffe …

In “Tanz auf den Klippen” von Sólrún Michaelsen in der Übersetzung von Inga Meincke steht u.a., und das werde ich zutiefst beherzigen:

“Mutter sagte, Doktor Poulsen hätte gesagt, selbst den Teufel könne man essen, wenn er drei Stunden gekocht habe.”

Wird ähnlich lecker sein wie alte, gekochte Schafe, stelle ich mir vor, aber was solls. Das Ergebnis der Mahlzeit ist es, was zählt. Ist der Leibhaftige nach drei Stunden Kochzeit erst einmal aufgetischt und vertilgt, folgt die Verdauung, und fortan wird es sich gut leben lassen. Prima! Doch wie wir ihn in den Topf schaffen, den Trickreichen, um ihn zu sieden, darüber werden wir leider nicht informiert.

Und deshalb kann an dieser Stelle kein Rezept folgen. Stattdessen füge ich ein Bild von gehackten und gerösteten Avokadokernen an, die normalerweise entsorgt oder mehr oder weniger erfolgreich eingepflanzt werden, während ich sie zum Pesto verwende,  und letztendlich wünsche ich einen guten Start in den Winter.

Nichts zu essen, nicht lecker

Jul 16 , 2015

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
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Touristenhaufen, „túristahrúgur”, werden in einer der isländischen Tagesszeitungen die mehr oder weniger kunstvoll, überall auftauchenden Steinmännchen (vörður) der reichlichen Islandbesucher genannt. Have been there, hier ist mein Beweis, wollen sie sagen. In Þingvellir werden sie nun eingeebnet, und hoffentlich auch in Borgarvirki hier um die Ecke, wo das Material zu diesen Steinsignaturen gern von historischen Ruinen entnommen wird. Have been there und still wieder zu verschwinden, ohne Zeugnis zu hinterlassen, ist nicht allen gegeben.

Beispiel Þingvellir aus DV:

Foto: Þ.V. Gunnarsson, Tageszeitung DV

Foto: Þ.V. Gunnarsson, Tageszeitung DV

Fröhliche Urständ

Jul 4 , 2015

Von Gudrun M. H. Kloes in Arktischer Garten
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Zu der in der Überschrift genannten Floskel vermerkt Wikipedia: Nach Ansicht von Wolf Schneider und Paul-Josef Raue (Handbuch des Journalismus) ist es eine „Floskel, die die meisten Leser noch nie verstanden haben“.

Die ursprüngliche Bedeutung ist Auferstehung, heute wird damit zumeist das Erscheinen von etwas vergessen Geglaubtem, etwas Ignoriertem beschrieben. Und in sofern trifft die Floskel auf meinen Garten zu. Lesen Sie den gesamten Text »

Isländisch essen in Berlin

Mai 4 , 2015

Von Gudrun M. H. Kloes in Allgemeines
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http://www.dottirberlin.com/

Hallo Berliner! Vielleicht schaut ihr mal bei „Tochter” rein und sagt mir, wie es war? Oder schreibt einen Beitrag darüber? Das wäre toll.