Isländisch essen in Berlin
Mai 4 , 2015
http://www.dottirberlin.com/
Hallo Berliner! Vielleicht schaut ihr mal bei „Tochter“ rein und sagt mir, wie es war? Oder schreibt einen Beitrag darüber? Das wäre toll.
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Hallo Berliner! Vielleicht schaut ihr mal bei „Tochter“ rein und sagt mir, wie es war? Oder schreibt einen Beitrag darüber? Das wäre toll.
Das Stirnrunzeln von Islandkennern hat mich nun schon seit Jahren beschäftigt. Blumen in isländischen Gewächshäusern züchten und gleichzeitig Gemüse importieren? Was sind das denn für Prioritäten, wurde gefragt? Warum nicht, frage ich seit Jahren nachdenklich und im Stillen zurück. Es werden schließlich auch Weihnachtsbäume in Island produziert. Ach wirklich, in diesem waldarmen Land werden Bäume allein zum Zwecke des Abholzens angebaut? Ja, wirklich. Schafft Arbeitsplätze. Lesen Sie den gesamten Text »
Wie eine Harfe sieht es nicht aus und es klingt auch, wenn man davor steht, eher windig – warm und perlend wie Harfentöne ist gar nichts daran. Das Saus-und Braus-Haus am Meer in Reykjavík, der Traum von Neureichen vor 2008 und der jetzt noch Jahrzehnte laufende Milliardenkredit und Alptraum der Steuerzahler trägt also den lyrischen Namen Harfe, Harpa. Mit großen Künstlernamen wurde bei der Gestaltung nicht gespart, und nun, seitdem sie einige Jahre in Betrieb ist, kann man darin durchaus Nützliches veranstalten. Abgesehen von Konzerten und Tagungen. Lesen Sie den gesamten Text »
Nordic Bioeconomy – eine 2-tägige Tagung in Keflavík. Und wahrscheinlich ist es die letzte grössere Tagung, ehe ich den Schlüssel zu meinem Büro in Hvammstangi an den Nagel hängen kann, oder besser: Meiner Nachfolgerin übergeben. Danach wird mehr Zeit sein, diese Seite aktuell zu halten. Lesen Sie den gesamten Text »
Es muss einmal gesagt werden: Dass es nämlich keine Freude macht, in isländischen Cafés öfter mal auf Kuchen aus Backmischungen zu stossen. Auf importierte und tiefgefrorene, in der Mikrowelle erhitzte Quiches. Und dass es ebensowenig lustvoll ist, in einer endlosen Kette isländischer Restaurants den immer gleichen, warmen Dessert-Schokoladenkuchen mit feuchtem Kern ausgesetzt zu sein, die ohne Übertreibung tonnenweise aus Lebensmittelfabriken jenseits der Ozeane nach Island schwappen.
Morgen werde ich wissen, ob die Nachricht vom 24.3. d.J. (nicht vom 1.4.), erschienen in der isländischen Tageszeitung DV, stimmt. Jamie Oliver wird beim großen Grillen das beste Gericht küren und dann sogar selber grillen.
Nicht in Reykjavík, sondern in Garður, einer Ortschaft in der Nähe von Keflavík, mit rund 1500 Einwohnern. Lesen Sie den gesamten Text »
Ein dreifaches Hurra für Maike Hanneck und das Islandkochbuch. Dieser Tage wird es zehn Jahre alt, und noch im letzten Februar haben wir uns an den Endspurt und die Diskussionen mit der Druckerei erinnert, es ging um „bleed“, den Anschnitt, und uns blutete das Herz, weil das so sorgfältig erarbeitete Buchprojekt nun durch Missverständnisse abzurutschen drohte, jedenfalls temporär. Das Buch wurde über einen isländischen Mittelsmann in Slowenien gedruckt, die Entfernung war zu groß – es ging nicht darum, mal schnell nach Reykjavík zu fahren und sich die Sache anzusehen. Es ging darum, den Abbildungen auf dem Bildschirm zu vertrauen. Aber auch das wurde bewältigt, und deshalb nochmals ein dreifaches Hurra!
Rückblickend leuchtet die beiliegende Grafik völlig ein:
Das beigefügte Bild zeigt die Vorspeisenplatte am diesjährigen Heiligabend in Reykjavík, dem der klassische Rippenspeer mit der Super-Sahne-Pfefferkäse-Soße und ebenso klassische Beilagen folgten, die ich bereits vor einem Jahr gewürdigt habe. Die Hauptspeise war so gelungen wie letztes Jahr. Lange Zeit hat es in Anspruch genommen, die Vorspeisenplatte („local food“) zusammenzustellen. Jóahnn fing die Saiblinge für die Forellenpastete (quer). Birgit züchtete das Kaninchen (unten im Bild). Von der Insel Drangey stammt der marinierte Papageitaucher (oben). Im Wäldchen Ásdísarlundur, einer Perle, gediehen Ende August die Birkenpilze (Mitte; nun mariniert). Damit nicht genug. Die Gastgeber und Gäste waren ebenso gelungen wie letztes Jahr. Nur dieses Mal gab es zwei winzige Wesen, die bisher nicht dabei waren. Meine Enkelin Heiðdís Lilja und Frosti. Lesen Sie den gesamten Text »
Mag es auch im Moment regnerisch-verwaschen sein und eine Viertel Stunde vor 3 ( am Nachmittag) schon dunkel, dann wartet die Blaue Stunde irgendwo im Hintergrund. Sie macht die Gegend durchschimmernd blau und die Dämmerung länger. An klaren Tagen beschönigt sie die Dämmerung gewaltig, lässt winterliche Lebenslust aufkommen und verhilft der nahenden Dunkelheit zu einem Ereignis, dem nur die darauf